Deutschlands Sauermilchkäseregionen

Harzer Roller: Eine Spezialität mit Rotschmierekulturen aus der Umgebung von Hildesheim. Harzer Roller ist eigentlich die Bezeichnung einer im Oberharz gezüchteten Rasse des Kanarienvogels. Da dieser Käse zu kleinen Talern aneinandergereiht in einer Rolle verpackt und verkauft wurde, erhielt er wohl im Volksmund den gleichen Namen.

Olmützer Quargel: Ein pikanter Sauermilchkäse, der schon im 11. Jahrhundert den Bischof von Olmütz (Mähren) in Begeisterung versetzte. Auch heute ist er noch eine Spezialität mit Rotschmierekulturen sowohl in der Tschechischen Republik als auch in Deutschland und Österreich.

Mainzer Käse: Wurde 1820 von einer Bäuerin in Groß-Gerau erfunden und auf dem Wochenmarkt zu Mainz verkauft. Auch er ist ein Sauermilchkäse mit Rotschmierekulturen.

Korbkäse: Diese historische Bezeichnung kommt daher, weil Sauermilchkäse ursprünglich in kleinen Körbchen hergestellt und darin zu Markte getragen wurde. Noch heute werden Sauermilchkäse in einer runden Talerform als Korbkäse bezeichnet.

Bauernhandkäse: Der Milde mit dem kräftigen Duft wird seit Mitte der 80er-Jahre in der Wetterau nach Hausmacher Art produziert. Heute hat jede Käserei ihr eigenes „Hausmacher“-Rezept.

Handkäse: Weil früher der Quark mit der Hand zu kleinen Talern geformt wurde, entstand der Begriff Handkäse, welcher auch heute noch eine Vielzahl von Sauermilchkäse-Produkten schmückt.

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